22/01/2026
Wenn das Leben plötzlich eine andere Richtung nimmt, ist es ein Geschenk, wenn jemand darüber spricht, so wie Julia.
Als ich im Linzer Bergschlössl ankam, war Julia schon da, und sie war so aufgeregt, dass man sofort verstanden hat, wie viel es sie kostet, heute so Persönliches zu teilen. Gleichzeitig war da dieses wache und ansteckende Lachen, obwohl gerade etwas in ihrem Leben passiert, das alles auf den Kopf stellt.
the.story , die Chefredakteurin von .macher , hat mit ihr einen Podcast aufgenommen, und Julia spricht darin offen über ihre Krebsdiagnose so ehrlich, dass man beim Zuhören unweigerlich stiller wird und anfängt, über das eigene Leben nachzudenken.
Was mich dabei besonders berührt hat, war ihre Einstellung: wie klar sie auf Therapie, Kinder und Alltag schaut, ohne etwas zu beschönigen, und wie viel Zuversicht in ihren Sätzen mitschwingt, obwohl das Thema so schwer ist.
Nach dem Gespräch war sie spürbar erleichtert. Und dann stand sie vor meiner Kamera, im natürlichen Licht, mit ihrem kurzem Haar und diesem stylischen Turban, und sie war einfach sie: nahbar, humorvoll und ohne Inszenierung. Es sind diese Momente, in denen man merkt, wie groß ein Mensch sein kann, wenn er nicht versucht, etwas zu beweisen, sondern sich erlaubt, echt zu sein.
Wenn du nur eine Podcastfolge in nächster Zeit hören willst, dann diese. Ich verspreche dir: sie tut gut, weil sie zeigt, wie man weitergeht, wenn Angst mit am Tisch sitzt, und weil Julias Art zu denken etwas in einem sortiert.
Ihr findet die Folge Nummer 31 von Julia im .es.gesund Podcast
Danke, Julia für deine Offenheit. Danke, Susi, für dieses berührende Gespräch.