SoenkeDa

SoenkeDa Kameramann, Editor & Fotograf

02/06/2026

Die drei Fehler, die ich vor fast jedem Dreh sehe:
→ Kein klares Ziel.
→ Kein Budget-Rahmen.
→ Zu viele Stakeholder.

Faustregel: Wenn dein Briefing einem Außenstehenden reicht, um die Idee zu skizzieren — dann ist es fertig.

Kommentier BRIEFING und ich schick dir meine Top-10-Liste in die DMs.

01/06/2026

März 2026. Ein Skiunfall und rückblickend der Moment, der mich hier her gebraucht hat.
Zwei OPs. Wahrscheinlich Fünf Monate Reha.

Während ich nicht laufen konnte, lief die Unprocessed-USA-Tour einfach weiter. Organisiert hab ich sie von der Couch Flüge, Absprachen und Timings, alles aus dem Wohnzimmer.
Drei Sachen sind mir auf dieser Couch klar geworden:
→ Solo-Arbeit ist verletzlich.
→ Vorbereitung ist alles.
→ Firmen verbrennen Geld für schlechten Content.

Genau das will ich ändern. Die letzten Wochen hab ich angefangen, das hier richtig ernst zu nehmen und das zieh ich jetzt durch.

Mit einer klaren Linie:
Konzept vor Kamera.
Story vor Format.
Marketing macht Lärm. Ein Konzept trägt eine Marke.

Wenn dich dieser Weg interessiert folg mir, ich nehm dich mit.

27/05/2026

„Wie läuft die Zusammenarbeit mit dir eigentlich ab?“ die häufigste Frage die ich höre. Hier ist die Antwort: 5 Schritte, jedes Mal gleich. Kein Chaos, keine versteckten Kosten, keine Endlosschleifen.

Drei Welten, eine Methode: Industrie, Musik, Tour. Egal welches Projekt der Prozess sitzt.

Frage in die Runde: Welcher Schritt klingt für dich am unklarsten wo hängst du gedanklich?

25/05/2026

Du willst dein Handy mal schnell irgendwo hinstellen, hast aber kein Stativ dabei.
Der MOFT Snap Tripod von .de ändert genau das: ein kleines, aber feines Tool, das per MagSafe hinten am Handy klebt. So hast du es quasi immer dabei.

Egal ob auf dem Schreibtisch für ein Talking-Head-Format, Story-Aufnahmen auf der Couch oder Behind-the-Scenes am Drehort es funktioniert in jeder Situation.

Ich bin grundsätzlich gegen Equipment-Religion, alles Neues kaufen. Aber Tools, die ein konkretes Problem lösen, gehören in den Workflow. Und hier ist eins davon.
In meiner Bio findest du den Link, und hier ein 10 % Rabattcode: sk10.
Welches Tool ist bei euch im Setup unverzichtbar geworden?

Vor ein paar Wochen hat mich ein Unfall ausgebremst. 🦵 Erst der Schreck, dann die OP und dann das, womit ich am wenigste...
24/05/2026

Vor ein paar Wochen hat mich ein Unfall ausgebremst. 🦵 Erst der Schreck, dann die OP und dann das, womit ich am wenigsten gerechnet hatte: eine Pause, die ich mir selbst nie verordnet hätte.

Und ehrlich? Ein paar Leute mussten mir erst sagen, wie gut mir diese Zwangspause eigentlich tut.
Diese Wochen haben mir ein paar Dinge gezeigt, die ich so schnell nicht vergesse:

→ Manchmal braucht der Körper eine Pause – und wenn man sie ihm nicht gibt, holt er sie sich.

→ Wie wertvoll Unterstützung wirklich ist. Danke an meine Partnerin, die mir den Rücken freihält. ❤️

→ Dass so ein kleiner Vierbeiner einen jeden Tag aufs Neue aufmuntert. 🐩

→ Dass es nichts bringt, den Kopf in den Sand zu stecken. Es geht weiter – und vielen geht es deutlich schlechter als mir.

→ Wie dankbar ich für so transparente, flexible Kunden bin, die diese Phase mitgehen.

→ Und: Auch verletzt kann man trainieren. Was nicht betroffen ist, bewegt sich trotzdem und ein bisschen Sport zuhause hebt die Stimmung enorm.

Jetzt bin ich neugierig: Was sind deine Erfahrungen mit Unfällen oder erzwungenen Pausen?

24/05/2026

Blöd gelaufen, aber wie gehst jetzt weiter?
Den Kopf in den Sand zu stecken ist, glaube ich keine Option, ich glaube es gibt viele Menschen denen geht es deutlich schlechter. Ich will mich hier auch gar nicht beschweren.
Ich möchte dich gerne bei der Reise wie ich wieder fit werde mitnehmen.

Ich weiß, es ist ein bisschen spät, aber ich glaube, jetzt kann ich einfach ein bisschen mehr erzählen.

22/05/2026

SD-Karte rein, fertige Datei raus. 💾➡️🎬
Aber was passiert eigentlich dazwischen?

Hier ist mein kompletter Post-Workflow — von Import bis Delivery. Fünf Schritte, die ich jedes Mal exakt gleich durchgehe:

1️⃣ Backup + Import — immer zuerst, immer auf zwei Platten

2️⃣ Rohschnitt — erst die Story, Details kommen später

3️⃣ Feinschnitt + Audio — schlechter Ton killt jedes Video

4️⃣ Color Grading — Nodes statt einem LUT über alles

5️⃣ Export + Delivery — und sauber archivieren

Kein Geheimnis, kein Magic Tool. Einfach ein System, das funktioniert. Und genau das ist der Punkt: Weil ich jedes Mal denselben Ablauf nehme, vergesse ich nichts und die Qualität ist kein Zufall mehr, sondern Standard.

Wie sieht dein Workflow gerade aus?
Schreib’s in die Kommentare 👇

20/05/2026

Die meisten Videoprojekte scheitern nicht beim Dreh. Sondern im Briefing.

Wenn du gerade überlegst, ein Video für dein Unternehmen produzieren zu lassen — diese 5 Fragen klärst du am besten vor dem ersten Call mit deinem Videografen:

1️⃣ Was ist das Ziel?
2️⃣ Wo wird’s ausgespielt?
3️⃣ Was ist im Preis drin?
4️⃣ Wie viele Revisionen sind möglich?
5️⃣ Kannst du mir ähnliche Projekte zeigen?

Nicht um deinen Videografen zu testen, sondern damit ihr beide wisst, worauf ihr hinarbeitet.

Ein guter Videograf freut sich über diese Fragen. Weil sie zeigen: Du nimmst das Projekt ernst. Und klare Erwartungen sind die Basis für gute Ergebnisse — auf beiden Seiten.

📩 Teile den Post mit jemanden, der gerade ein Video produzieren lässt.

Welche Frage stellst du immer zuerst? Schreib’s in die Kommentare 👇

19/05/2026

B-Roll ist nicht „irgendwas Hübsches zwischen den Interviews”. Es ist der Klebstoff!!!

5 Punkte, die den Unterschied machen ohne das du neues Equipment kaufen musst:

🎬 1. Bewegung Statisches B-Roll wirkt sofort tot und das Auge des Zuschauers fliegt weg. Entweder bewegt sich etwas IM Bild (eine Hand, eine Person, das Wetter im Hintergrund) oder die Kamera selbst bewegt sich. Slider, Gimbal, langsamer Schwenk, Hauptsache, irgendwo passiert was.

🔍 2. Details Geh nah ran. Hände an Werkzeugen, Augen, Texturen, Knöpfe, Materialien. Details erzählen die Geschichte, die die Totale nicht zeigen kann, sie sind im Schnitt die Atemzüge zwischen den Wide-Shots. Und sie geben dem Zuschauer das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Eine Sekunde Close-up auf konzentrierte Finger transportiert mehr als zehn Sekunden Übersicht.

🏙 3. Kontext Establishing Shots werden konstant unterschätzt. Eine Totale vom Raum, die Straße vor dem Venue, das Wetter, die Uhrzeit. Solche Shots verorten deine Geschichte und machen alles, was danach kommt, glaubwürdiger. Wir vergessen sie oft, weil wir vor Ort sind und denken „klar wissen alle wo wir sind” — aber der Zuschauer eben nicht.

😶‍🌫️ 4. Reaktionen Die Gesichter der Leute sind die ehrlichsten Schnitte deines Films. Ein Lachen oder ein Stirnrunzeln sind oft emotionaler als jede Action-Szene. Die meisten Drehs filmen das nicht, weil sie zu beschäftigt sind mit dem „Hauptmotiv”. Lass die Kamera laufen, wenn jemand reagiert, diese Momente bekommst du nicht reproduziert.

✂️ 5. Übergänge mitdenken
Das ist der Punkt, der den größten Unterschied macht: dreh B-Roll mit dem Schnitt im Kopf, nicht „irgendwas Hübsches”. Idealfall erstellst du vor dem Dreh ein Storyboard. Du weißt schon vorher: hier kommt ein Cut von Wide auf Close, hier brauche ich Platz für ein Text-Overlay, hier muss eine Reaktion rein. Ohne diese Vorarbeit stehst du in der Post und merkst: hier fehlt was.

Mit Storyboard drehst du gezielt — und sparst dir Stunden in der Postproduktion.

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Mannheim
68169

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