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  Nr.101 Peugeot 301 Cr Der Peugeot 301 CR war ein französischer Mittelklassewagen, der von 1933 bis 1934 als Teil der l...
15/06/2026

Nr.101 Peugeot 301 Cr

Der Peugeot 301 CR war ein französischer Mittelklassewagen, der von 1933 bis 1934 als Teil der legendären ersten 301-Baureihe (1932–1936) gebaut wurde. Er war eines der ersten Peugeot-Fahrzeuge mit innovativer unabhängiger Vorderradaufhängung und einem modernen „Bloctube“-Kastenrahmen.Die wichtigsten technischen und historischen Details im Überblick:Modellbezeichnung: Das Kürzel „CR“ stand für die modernisierte, luxuriösere Ausführung des 1932 eingeführten 301. Mit der Modellreihe „01“ etablierte Peugeot den bis heute markentypischen Code mit der Null in der Mitte.Karosserievarianten: Die CR-Version war äußerst vielseitig. Sie wurde als Limousine, Coupé, Cabriolet, Roadster sowie als Nutzfahrzeug (Limousine Commerciale) angeboten. Insgesamt entstanden von dieser spezifischen Variante 12.578 Einheiten.Motorleistung: Der Wagen verfügte über einen wassergekühlten 1,465-Liter-Reihenvierzylindermotor (SV-Ventilsteuerung), der 37 PS bei 4000 U/min leistete. Die Kraft wurde über ein Dreigang-Getriebe auf die Hinterräder übertragen.Rennsporthistorie: Die robust konstruierten 301-Modelle errangen zahlreiche Erfolge im Motorsport, darunter Siege bei der Rallye Monte-Carlo und bei Langstreckenrennen wie in Miramas.Technische Daten:Hubraum: 1.465 cm³Leistung: 27 kW (37 PS)Länge: 4.300 mmRadstand: 2.720 mm

  Nr.102 Peugeot 203 Coupe Das Peugeot 203 Coupé (offiziell Typ P3V) wurde ab Oktober 1952 als sportliche Variante der e...
15/06/2026

Nr.102 Peugeot 203 Coupe

Das Peugeot 203 Coupé (offiziell Typ P3V) wurde ab Oktober 1952 als sportliche Variante der erfolgreichen 203-Baureihe produziert. Entworfen während des Zweiten Weltkriegs, steht der 203 für den Nachkriegsaufschwung von Peugeot. Aufgrund geringer Stückzahlen und der handgefertigten Aluminiumkarosserie sind die originalen Coupés heute äußerst seltene und gesuchte Oldtimer.Die Geschichte im ÜberblickEntwicklung im Verborgenen: Die Formgebung des 203 begann 1942. Nach dem Krieg war er das erste völlig neu entwickelte Modell der Marke.Die Coupé-Variante: Ab 1951 wurden von Karosseriebauern (wie z.B. Darl'Mat) spezielle Versionen entworfen. Ab Oktober 1952 lief das offizielle Peugeot 203 Coupé vom Band.Technische Raffinesse: Das Coupé teilte sich die moderne Technik der Limousine, wie die selbsttragende Karosserie (Monocoque), zeichnete sich aber durch eine windschnittige, flache Dachlinie und elegantes Design aus.Motorsport-Erfolge: Der französische Tuner Alexis Constantin rüstete das Coupé unter anderem mit einem Kompressor auf und fuhr damit 1952 und 1953 beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans.Seltenheit: Im Vergleich zur millionenfach gebauten Limousine blieb das Coupé ein exklusives Nischenmodell, das nur kurzzeitig bis in die Mitte der 1950er Jahre gebaut wurde.Technische Daten der SerieMotor: 1,4-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor (Hubraum 1.290 cm³)Leistung: Zunächst 42 PS, später im Zuge der Modellpflege gesteigertHöchstgeschwindigkeit: ca. 115 bis über 130 km/h (je nach Baujahr und Tuning)Antrieb: Heckantrieb über ein manuelles 4-Gang-Getriebe

  Nr.103 Amilcar CGS        Amilcar war ein französischer Automobilhersteller, der von 1921 bis 1939 existierte. Die Mar...
15/06/2026

Nr.103 Amilcar CGS

Amilcar war ein französischer Automobilhersteller, der von 1921 bis 1939 existierte. Die Marke wurde 1920 von Joseph Lamy und Emile Akar in Saint-Denis bei Paris gegründet (der Name ist ein Anagramm ihrer Nachnamen). Bekannt wurde Amilcar für den Bau wendiger, leichter Sportwagen ("Cyclecars" und "Voiturettes"), die auch als "Bugatti für Arme" bezeichnet wurden.Die Markengeschichte lässt sich in prägnante Phasen unterteilen:Die Anfänge und Cyclecars (1921–1925)Der Durchbruch: Auf dem Pariser Autosalon 1921 präsentierte Amilcar den Typ CC. Er profitierte von französischen Steuervergünstigungen für leichte Zweisitzer.Die Modelle: Es folgten sportlichere Versionen wie der CS und die legendären Typen CGS und CGSs ("Châssis Grand Sport Surbaissé"), die auch im Motorsport große Erfolge feierten.Sportliche Blütezeit und RenngeschichteAmilcar etablierte sich als ernstzunehmender Rennwagenbauer. Der Amilcar C6 (ein Sechszylinder mit Kompressor) war eines der schnellsten Autos der Marke und errang zahlreiche Siege bei lokalen und internationalen Rennveranstaltungen.Niedergang und das Ende der Marke (1930–1939)Mit dem Ende der Cyclecar-Ära wandelte sich Amilcar in den 1930er Jahren zu einem Hersteller konventioneller Mittelklasse-Fahrzeuge. Infolge wirtschaftlicher Schwierigkeiten und des schwindenden Absatzes während der Weltwirtschaftskrise wurde das Unternehmen 1937 vom Konkurrenten Hotchkiss übernommen. 1939 endete die Produktion vollständig.

  Nr.104 Bugatti Typ 57Der Bugatti Typ 57 (gebaut ab 1934) gilt als das Meisterwerk der Marke. Entworfen von Jean Bugatt...
13/06/2026

Nr.104 Bugatti Typ 57

Der Bugatti Typ 57 (gebaut ab 1934) gilt als das Meisterwerk der Marke. Entworfen von Jean Bugatti, dem Sohn des Gründers Ettore, revolutionierte der 3,3-Liter-Reihenachtzylinder die Automobilwelt durch seine Kombination aus Luxus und Leistung. Berühmte Karosserievarianten wie der Atlantic oder der Tank begründeten den Mythos.Die wichtigsten Meilensteine und Modelle im Überblick:Die Anfänge: Erstmals 1934 vorgestellt, sollte der Typ 57 sowohl als sportlicher Wagen als auch als komfortable Reiselimousine dienen. Bekannte Werkskarosserien waren der viersitzige Galibier und die Coupés Ventoux und Stelvio.Der Bugatti Typ 57 SC Atlantic (1936): Die absolute Ikone des Art Déco. Wegen seiner genieteten Mittelnaht, die an den Flugzeugbau erinnert, und der extrem fließenden Form gilt er heute als eines der wertvollsten und begehrtesten Autos der Welt. Von den vier gebauten Exemplaren existieren heute nur noch drei.Rennsporterfolge (Typ 57 G & 57 C Tank): Mit aerodynamisch vollverkleideten Karosserien, den sogenannten Tanks, gewann Bugatti 1937 und 1939 das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans.Technische Raffinesse: Der Reihenachtzylinder leistete in der Standardversion rund 140 PS. Die Modelle mit Kompressor (erkennbar am „C“ für Compresseur) leisteten bis zu 200 PS. Das „S“ in der Modellbezeichnung stand für Surbaissé (tiefergelegt), was dem Fahrwerk eine nochmals sportlichere Straßenlage verlieh.

  Nr.105 Philos Torpedo         Das Philos Torpedo ist ein historisches Automobil der französischen Marke Philos, die be...
13/06/2026

Nr.105 Philos Torpedo

Das Philos Torpedo ist ein historisches Automobil der französischen Marke Philos, die besonders in den 1910er und 1920er Jahren aktiv war. Das Modell zeichnete sich durch seine offene Torpedo-Karosserie aus—eine damals extrem populäre, stromlinienförmige und elegante Bauweise, die bis heute ein gefragtes Sammlerstück ist.Um in die Anfänge der motorisierten Fortbewegung und der Geschichte des Torpedos als Fahrzeugform einzutauchen:Die Geschichte des Philos TorpedoDie französische Automarke Philos wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gegründet und erlangte vor allem mit Modellen wie dem Philos 8/10 CV Berühmtheit. Der Begriff Torpedo in der Fahrzeugbezeichnung bezog sich nicht auf die Waffe, sondern auf eine spezielle Karosserieform, die zwischen etwa 1908 und in die 1930er Jahre extrem populär war.Karosseriedesign: Die "Torpedo-Form" zeichnete sich durch eine durchgehende, glatte Linie von der Motorhaube bis zum Heck aus. Der Aufbau war offen, die Motorhaube ging nahtlos in den Fahrgastraum über, und es gab keine hervorstehenden Kotflügel im modernen Sinne, sondern fließende Linien.Historischer Kontext: Das Modell wurde ab etwa 1912 bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg gebaut. In den 1920er Jahren folgten weitere Varianten des 10 CV. Die Wagen waren oft mit Vierzylindermotoren (teilweise von Herstellern wie Ballot) ausgestattet und boten Platz für vier Personen.Die visuelle Ästhetik dieser "Belle Époque"-Fahrzeuge mit ihren eleganten Holzverstrebungen und filigranen Speichenrädern prägte den Automobilstil der damaligen Zeit. Heute sind sehr gut erhaltene Exemplare des Philos Torpedo seltene historische Raritäten, die gelegentlich auf Oldtimer-Messen oder Auktionen gehandelt werden.

  Nr.106 Peugeot 201Der Peugeot 201 wurde zwischen Juli 1929 und September 1937 in 142.309 Exemplaren vom französischen ...
12/06/2026

Nr.106 Peugeot 201

Der Peugeot 201 wurde zwischen Juli 1929 und September 1937 in 142.309 Exemplaren vom französischen Automobilhersteller Peugeot in Sochaux gebaut. Es war ein unmittelbar vor der Weltwirtschaftskrise 1929 neu entwickeltes und auf dem Pariser Automobilsalon präsentiertes Fahrzeugmodell. Im Gegensatz zu einigen seiner Konkurrenten überstand Peugeot die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre und gewann das Image einer Automobilmarke von bedeutenden Konstrukteuren nicht zuletzt dank des Modells 201.Der 201 wurde in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Anfangs war er mit einem 1122-cm³-Vierzylinder-Motor mit 63 mm Bohrung und 90 mm Hub ausgerüstet, der 23 PS (17 kW) bei 3500/min leistete und dem 890 kg schweren Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h ermöglichte. Später erhielt das Modell einen Motor mit 1307 cm³ und zuletzt standen 35 PS (26 kW) aus 1465 cm³ Hubraum zur Verfügung. Der Radstand betrug 2470 mm, die Spurweite 1150 mm.[1] Der 201 bekam 1931 eine Einzelradaufhängung vorn.

Bei seiner Präsentation war der 201 das erste Peugeot-Modell, das die später patentierte mittlere Null in der dreiziffrigen Modellbezeichnung führte, die bis heute erhalten geblieben ist. Zu Beginn umschloss diese 0 den Einschnitt im Blech für die Starterkurbel.

Am 26. Dezember 1929 nahm ein 201 an einer Tour quer durch Afrika teil.[2]

Von Juli 1929 bis August 1931 wurden bereits mehr als 60.000 Fahrzeuge ausgeliefert.[3]

Der Kastenwagen 201 T hatte eine erlaubte Nutzlast von 750 kg

  Nr.107 Renault R8 GordiniDer Renault 8 Gordini (1964–1970), liebevoll „Gorde“ genannt, revolutionierte als bezahlbarer...
12/06/2026

Nr.107 Renault R8 Gordini

Der Renault 8 Gordini (1964–1970), liebevoll „Gorde“ genannt, revolutionierte als bezahlbarer Sportwagen den Motorsport. Entwickelt vom Motorenmagier Amédée Gordini, machte das heckgetriebene "Blaue Wunder" mit seinen charakteristischen weißen Streifen selbst teurere Porsche oder Alfa Romeo auf der Rennstrecke nass.Die wichtigsten Meilensteine in der Übersicht:1964: Das Debüt (Typ R1134)Motor: 1,1-Liter-Vierzylinder mit 86 PS.Fahrleistungen: Erreichte bis zu 170 km/h.Optik: Das unverkennbare Markenzeichen wurde geboren: Französisch Blau mit zwei weißen Streifen auf der Fahrerseite.Erfolg: Siege bei der Rallye Korsika ab dem ersten Jahr.1966: Der erste MarkenpokalEinführung des legendären Coupe Gordini. Er diente als Sprungbrett für berühmte Rennfahrer (wie Jean Ragnotti) und gilt als Urvater aller Markenpokale.1967: Das große Update (Typ R1135)Motor: Hubraumaufstockung auf 1.255 Kubikzentimeter.Leistung: 88 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h.Features: Erkennbar an den auffälligen Doppelscheinwerfern, einem 5-Gang-Getriebe und einem zweiten Zusatztank.1970: Das Ende einer ÄraNach 11.607 gebauten Exemplaren (davon die meisten mit dem 1,3-Liter-Motor) lief die Produktion aus. Er gilt bis heute als legitimer Vorfahre der sportlichen "GTI"-Klasse.

  Nr.108 C.G.1200SDer CG 1200 S (oft einfach als Simca CG bezeichnet) ist ein seltener französischer Sportwagen, der von...
11/06/2026

Nr.108 C.G.1200S
Der CG 1200 S (oft einfach als Simca CG bezeichnet) ist ein seltener französischer Sportwagen, der von Chappe et Gessalin (CG) zwischen 1968 und 1972 in Brie-Comte-Robert hergestellt wurde. Das Unternehmen, gegründet von den Chappe-Brüdern und Jean Gessalin, erlangte Berühmtheit als Konkurrent von Alpine.Die Geschichte des CG 1200 SDie Wurzeln: Die Chappe-Brüder waren Pioniere in der Verarbeitung von Fiberglas/Polyester und bauten zunächst Karosserien für Marken wie Alpine, D.B. und René Bonnet. Als Alpine die Produktion in eigene Hände nahm, beschloss Chappe et Gessalin 1964, eigene Autos zu bauen.Das Konzept: Ab 1966 entstanden sportliche Coupés und Spider auf Basis der robusten Simca-Technik. Die Fahrzeuge besaßen leichte GFK-Karosserien auf einem soliden Zentralrohrrahmen, was zu einem extrem niedrigen Leergewicht von nur ca. 660 kg führte.Der 1200 S: Im Jahr 1968 wurde der CG 1200 S (Typ B1200) mit dem Motor des Simca 1200 S Coupés vorgestellt. Der 1,2-Liter-"Poissy"-Motor leistete anfangs 80 PS, ab 1970 stieg die Leistung auf 85 PS, was den Wagen bis zu 188 km/h schnell machte.Das Motorsport-Erlebnis: Die Fahrzeuge wurden stark im Rallyesport und bei Bergrennen eingesetzt. Bekannt ist die extrem seltene Rennversion CG 548 aus dem Jahr 1970, die mit Leichtbauteilen (Aluminium, Plexiglas) auf nur 548 kg abgespeckt wurde.Das Ende: Da die Autos weitgehend in Handarbeit entstanden und der Vertrieb ab 1969 durch Simca erfolgte, war die Produktion stets exklusiv. Insgesamt wurden vom Modell 1200 S nur etwa 280 Exemplare gefertigt, von denen heute nur noch sehr wenige existieren. Nach der Ölkrise und Budgetkürzungen von Chrysler (dem damaligen Simca-Mutterkonzern) endete die CG-Produktion im Jahr 1974.

  Nr.109 Renault R17 GordiniDer Renault 17 Gordini (gebaut von 1974 bis 1977) ist ein sportliches Coupé, das die erfolgr...
10/06/2026

Nr.109 Renault R17 Gordini

Der Renault 17 Gordini (gebaut von 1974 bis 1977) ist ein sportliches Coupé, das die erfolgreiche Rallye-Geschichte von Renault prägte. Als leistungsstärkste Version des R17 kombinierte er die Technik des Renault 12 Gordini mit einem markanten, kantigen Design und einem 108 PS starken Einspritzmotor.Die Geschichte des Renault 17 GordiniDie Geburtsstunde (1971): Renault präsentierte den R17 gemeinsam mit dem zahmeren Schwestermodell R15. Er war das erste frontgetriebene Coupé der Marke und sollte gegen populäre Konkurrenten wie den Ford Capri oder Opel Manta antreten.Die Ära Gordini (ab 1974): Um die sportlichen Ambitionen zu unterstreichen und an die Erfolge von Amédée Gordini anzuknüpfen, benannte Renault den starken R17 TS in "R17 Gordini" um. Der 1,6-Liter-Einspritzmotor (bis zu 1605 ccm Hubraum) leistete 108 PS.Motorsport-Erfolge: Der R17 Gordini schrieb Motorsportgeschichte. 1974 gewann er überraschend die Rallye-Weltmeisterschaft in der Gruppe 2, unter anderem durch einen legendären Sieg bei der schwierigen US-Rallye "Press on Regardless".Das Facelift (1976): Ein überarbeitetes Design mit einer glatten Front und einem neuen Armaturenbrett prägte die letzten Produktionsjahre. 1979 endete die Ära des R17.

  Nr.110 Renault FuegoDer Renault Fuego (spanisch für „Feuer“) war ein stilprägendes Sportcoupé, das von Ende 1979 bis M...
10/06/2026

Nr.110 Renault Fuego

Der Renault Fuego (spanisch für „Feuer“) war ein stilprägendes Sportcoupé, das von Ende 1979 bis Mitte 1986 in Europa produziert wurde. Entworfen vom berühmten Designer Robert Opron, basierte der Fuego auf dem Renault 18 und sollte Renault mit seiner markanten, aerodynamischen Fließheck-Optik ein sportlicheres Image verleihen.Die Geschichte des Renault Fuego1. Markteinführung und Design (1980)Der Fuego feierte sein Debüt auf dem Genfer Autosalon im März 1980 und ersetzte die älteren Modelle Renault 15 und 17. Das Design war futuristisch und aerodynamisch. Ein besonderes Erkennungsmerkmal war die große, gewölbte Heckscheibe. Die Motorenpalette reichte anfangs von sparsamen 1,4-Liter-Motoren (64 PS) bis hin zu einem 2,0-Liter-Benziner.2. Technische Innovationen und MeilensteineDer Fuego ging als echtes Pionierfahrzeug in die Automobilgeschichte ein:PLIP-Fernbedienung (1982): Er war das erste Serienauto weltweit, das ab Werk mit einer schlüssellosen Zentralverriegelung via Infrarot-Fernbedienung (erfunden von Paul Lipschutz) erhältlich war.Lenkrad-Fernbedienung: Der Fuego führte als eines der ersten Autos überhaupt eine Fernbedienung für das Audiosystem am Lenkrad ein.Schnellster Diesel (1983): Der Turbodiesel erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h und galt bei seiner Einführung als der schnellste Serien-Diesel der Welt.3. Das Facelift und der Fuego Turbo (1983–1985)Im Jahr 1983 erhielt der Fuego ein leichtes aerodynamisches Update und ein neues Armaturenbrett. Das sportliche Aushängeschild war fortan der Fuego Turbo, dessen 1,6-Liter-Motor 132 PS leistete und den Wagen auf bis zu 200 km/h beschleunigte.4. Absatzprobleme und ProduktionsendeTrotz des vielversprechenden Starts ließ das Interesse Mitte der 1980er Jahre rapide nach. Das Segment der klassischen Coupés schrumpfte, und der Fuego litt unter dem Aufkommen moderner, sportlicher Kleinwagen ("Hot Hatches") wie dem VW Golf GTI.1985: Die Produktion in Europa lief im französischen Maubeuge aus.1986: Die letzten in Spanien gefertigten Modelle wurden verkauft.5. Das bemerkenswerte Erbe in ArgentinienIn Europa war die Ära nach etwa 265.000 gebauten Exemplaren vorbei, doch in Argentinien lief die Produktion in Lizenz bis ins Jahr 1992 weiter. Dort erhielt er 1988 sogar ein Facelift und wurde als Fuego GTA vermarktet. Er dominierte außerdem jahrelang den argentinischen Motorsport (TC 2000).

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