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  Nr.072 Ferrari 400 iDer Ferrari 400i entstand als Weiterentwicklung des 1972 präsentierten 365 GT4 2+2 und markierte e...
01/09/2026

Nr.072 Ferrari 400 i

Der Ferrari 400i entstand als Weiterentwicklung des 1972 präsentierten 365 GT4 2+2 und markierte einen wichtigen Meilenstein als erster Serien-Ferrari mit elektronischer Benzineinspritzung.Ursprung und Entwicklung zur Serie 4001976 (400 GT): Auf dem Pariser Autosalon stellte Ferrari den Nachfolger vor. Die Karosserie von Pininfarina erhielt modifizierte Schürzen und vier statt sechs runde Rückleuchten. Der V12-Motor wuchs von 4,4 auf 4,8 Liter Hubraum.1979 (Der Schritt zum 400i): Im November 1979 ersetzte die mit einer Bosch K-Jetronic ausgestattete Einspritzanlage die vorherigen Weber-Doppelvergaser. Das „i“ in der Bezeichnung stand fortan für „injection“ (Einspritzung). Dieser Schritt erfolgte unter anderem wegen strengerer US-Abgasnormen.Technik und Ausstattung: Der Wagen bot einen 60°-V12-Motor, eine elektronische Dinoplex-Zündanlage und war wahlweise mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe oder einer beliebten 3-Gang-Automatik erhältlich.1985–1989: Das Nachfolgemodell Ferrari 412 löste die Baureihe ab, womit die Ära dieser klassischen Pininfarina-2+2-Coupés endete.

  Nr.073 Bulgaria Sofia B concept Der Sportwagen Sofia-B war ein bulgarisches Auto-Konzept, das in den 1980er Jahren von...
31/08/2026

Nr.073 Bulgaria Sofia B concept

Der Sportwagen Sofia-B war ein bulgarisches Auto-Konzept, das in den 1980er Jahren von dem Ingenieur und Designer Velizar Andreev entwickelt wurde.Das Sofia-B KonzeptEntwickler: Der bulgarische Ingenieur Velizar Andreev entwarf das Fahrzeug in den 1980er Jahren.Produktion: Es handelte sich um eine Kleinserie, die als einziger bulgarischer Sportwagen zwischen 1985 und 2001 gebaut wurde.Fahrzeugtyp: Ein zweisitziger Sportwagen mit einer leichten Kunststoffkarosserie.Hintergrund: Das Projekt zeigte den Versuch, in Bulgarien einen eigenen, eigenständigen Sportwagen abseits der staatlichen Massenproduktion im Ostblock zu etablieren.

  Nr.074 Zündapp JanusDer Zündapp Janus war ein ungewöhnlicher Kleinstwagen der Nürnberger Zündapp-Werke aus den Jahren ...
31/08/2026

Nr.074 Zündapp Janus
Der Zündapp Janus war ein ungewöhnlicher Kleinstwagen der Nürnberger Zündapp-Werke aus den Jahren 1957 bis 1959. Er war das einzige von Zündapp in Serie gebaute Auto.Die EntstehungKrise bei Zündapp: Mitte der 1950er-Jahre brach der Markt für Motorräder ein. Zündapp suchte nach einem Ausweg und wollte ein Auto bauen.Der Prototyp: Eine Eigenentwicklung war zu teuer. Daher kaufte Zündapp die Lizenz für den Prototyp „Delta I“, den Claudius Dornier Jr. und Erwin Hymer entwickelt hatten.Der Name: Pate stand der römische Gott Janus mit den zwei Gesichtern, da das Auto vorne und hinten fast gleich aussah.Besonderheiten der KonstruktionSitzordnung: Die Passagiere saßen Rücken an Rücken. Vorn und hinten gab es je eine Tür und eine Sitzbank.Der Motor: Ein 14 PS starker Einzylinder-Zweitaktmotor saß genau in der Mitte zwischen den Sitzen.Wandelbarkeit: Die hintere Sitzbank ließ sich zu einer Liegefläche umklappen.das EndeMarkterfolg blieb aus: Der Janus kostete knapp 3.290 DM und war damit für viele Käufer zu teuer. Für ähnliches Geld gab es bereits vollwertigere Autos wie den VW Käfer.Produktionsstopp: Nach nur rund 6.900 Exemplaren stellte Zündapp die Produktion Anfang 1959 ein. Das Unternehmen geriet in finanzielle Schieflage und konzentrierte sich wieder auf Kleinkrafträder.

  Nr.075 Lamborghini MarzalDer Lamborghini Marzal ist ein futuristisches Konzeptfahrzeug von Bertone, das im März 1967 a...
31/08/2026

Nr.075 Lamborghini Marzal

Der Lamborghini Marzal ist ein futuristisches Konzeptfahrzeug von Bertone, das im März 1967 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt wurde.Design und BesonderheitenVollverglasung: Der Prototyp besaß große Flügeltüren aus Glas und ein durchgehendes Glasdach.Sechseck-Thema: Das Interieur und Exterieur prägten markante Sechsecke (Hexagon-Muster), die später zum Markenzeichen von Lamborghini wurden.Innenraum: Vier silberne Ledersitze und ein silbernes Armaturenbrett vermittelten den Eindruck einer Raumschiff-Kabine.TechnikHeckmotor: Angetrieben wurde der Marzal von einem 2,0-Liter-Reihensechszylinder, der im Grunde der Hälfte des Lamborghini V12-Motors entsprach.Einzigartigkeit: Er blieb der einzige Lamborghini mit einem serienfernen Heckmotor-Layout in dieser Form.Geschichte und VerbleibMonaco-Auftritt: Berühmt wurde sein Auftritt als Pace Car beim Grand Prix von Monaco 1967, gefahren von Fürst Rainier III. und Gracia Patricia (Grace Kelly).Reaktion von Ferruccio: Ferruccio Lamborghini war die Vollverglasung angeblich nicht züchtig genug – man konnte zu viel von den Beinen der Passagiere sehen.Einfluss: Obwohl er nie in Serie ging, diente er als direkte Designvorlage für den viersitzigen Lamborghini Espada von 1968.Versteigerung: Das Einzelstück wurde im Jahr 2011 für über 1,5 Millionen Euro versteigert.

  Nr.076 Maserati ShamalDer Maserati Shamal ist ein Sportwagen, den der italienische Hersteller Maserati von Herbst 1989...
30/08/2026

Nr.076 Maserati Shamal

Der Maserati Shamal ist ein Sportwagen, den der italienische Hersteller Maserati von Herbst 1989 bis Dezember 1995 gebaut hat.Geschichte und KonzeptEntwicklung: Der Shamal basiert auf der technischen Plattform der Maserati Biturbo-Familie, wurde jedoch als luxuriöses und extrem leistungsstarkes Topmodell positioniert.Design: Die Karosserie entwarf der bekannte Designer Marcello Gandini, der unter anderem auch den Lamborghini Countach gestaltete. Markant waren die breiten hinteren Radläufe und das abgeschnittene Heck.Name: Wie bei Maserati üblich, ist das Auto nach einem Wind benannt – dem Shamal, einem heißen Sommerwind in Mesopotamien.TechnikMotor: Erstmals kam ein neu entwickelter V8-Zylinder-Motor mit Doppelturboaufladung und 3,2 Litern Hubraum zum Einsatz.Leistung: Der Motor leistete rund 326 PS und beschleunigte den Sportwagen auf über 270 km/h.Stückzahl: Da der Wagen sehr teuer war, entstanden in den sechs Jahren Produktionszeit nur etwa 369 Exemplare.

  Nr.077 Alfa Romeo 147 GTA 3.2 V6Der Alfa Romeo 147 GTA kam im Frühjahr 2003 als sportliches Topmodell der Kompaktbaure...
30/08/2026

Nr.077 Alfa Romeo 147 GTA 3.2 V6
Der Alfa Romeo 147 GTA kam im Frühjahr 2003 als sportliches Topmodell der Kompaktbaureihe auf den Markt und wurde bis 2006 gebaut.Ursprung des Namens und EinführungDas Kürzel GTA steht für Gran Turismo Alleggerita (erleichterter Gran Turismo) und erinnert an die Rennsport-Modelle der 1960er Jahre wie die Giulia.Nach dem Alfa 156 GTA folgte der kompakte 147 GTA im Februar 2003 als dritter im Bunde der modernen GTA-Modelle.Motorisierung und LeistungUnter der Haube arbeitet der legendäre 3,2-Liter-V6-Motor (bekannt als „Busso-V6“ oder „Arese-V6“), der von Giuseppe Busso entworfen wurde.Das Aggregat leistet 250 PS und ein Drehmoment von 300 Nm.In 6,3 Sekunden beschleunigt der Kompaktklässler von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 246 km/h.Design und BesonderheitenÄußerlich unterscheidet sich der GTA durch verbreiterte Kotflügel, markante Lufteinlässe, modifizierte Stoßstangen und einen Dachspoiler von den normalen 147er-Versionen.Er blieb exklusiv der ersten Serie des Alfa 147 vorbehalten.Im Motorsport wurde das Fahrzeug von 2002 bis 2004 in Markenpokalrennen eingesetzt.

  Nr.078 Alfa Romeo 8c 2900 B le mans speciale Das Alfa Romeo Museum beherbergt im italienischen Arese mit dem Alfa Rome...
30/08/2026

Nr.078 Alfa Romeo 8c 2900 B le mans speciale
Das Alfa Romeo Museum beherbergt im italienischen Arese mit dem Alfa Romeo 8C 2900 B Le Mans Speciale (Baujahr 1938) eines der faszinierendsten und wertvollsten Einzelstücke der Motorsportgeschichte.Entstehung und TechnikKonzept: Der 8C 2900 galt in den 1930er-Jahren als das schnellste Straßensport- und Rennfahrzeug seiner Zeit.Karosserie: Für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1938 erhielt das Fahrgestell Nr. 412033 eine stromlinienförmige Berlinetta-Coupé-Karosserie. Sie wurde von der Carrozzeria Touring in der patentierten, leichten Superleggera-Bauweise (Aluminium auf einem Stahlrohrrahmen) gefertigt.Motor: Im Bug arbeitet ein aufgeladener Reihen-Achtzylinder mit 2,9 Litern Hubraum und zwei Roots-Kompressoren, der rund 220 PS leistet. Zudem verfügt der Wagen über eine moderne Transaxle-Bauweise (Motor vorn, Getriebe hinten) und Einzelradaufhängung.Das Drama von Le Mans 1938Das Rennen: Alfa Romeo trat mit dem aerodynamischen Coupé an, das von den Fahrern Clemente Biondetti und Raymond Sommer pilotiert wurde.Die Führung: Nach schwartem Start fuhr das Team in eine dominante Position und lag nach rund 20 Stunden unangefochten an der Spitze. Der Vorsprung auf den zweitplatzierten Konkurrenten betrug zu diesem Zeitpunkt riesige 16 bis 18 Runden (bzw. über 160 Kilometer).Das Aus: Ein geplatzter Vorderreifen auf der langen Hunaudières-Geraden erzwang einen langen Stopp. Kurz darauf führte ein Motorschaden (gebrochenes Ventil) infolge der Strapazen zum bitteren Aus kurz vor dem Ziel.Bedeutung heuteObwohl der Sieg verpasst wurde, machte das einzigartige Design und die dominierende Performance das Auto zur Legende. Das Unikat überstand die Zeiten und ist heute das unbestrittene Highlight der historischen Sammlung von Alfa Romeo.

  Nr.079 Alfa Romeo 6 Der Alfa Romeo Alfa 6 war eine sportliche Oberklasse-Limousine, die von April 1979 bis Dezember 19...
30/08/2026

Nr.079 Alfa Romeo 6

Der Alfa Romeo Alfa 6 war eine sportliche Oberklasse-Limousine, die von April 1979 bis Dezember 1986 gebaut wurde.Entstehung und VerzögerungGeplanter Start: Ursprünglich sollte der intern als „Tipo 119“ oder „Progetto 119“ bekannte Wagen bereits 1973 auf den Markt kommen.Ölkrise: Die erste große Ölkrise im Jahr 1973 und finanzielle Probleme stoppten die Markteinführung vorerst.Verspätete Premiere: Erst im April 1979 erschien der Alfa 6, wirkte durch die lange Entwicklungszeit zu diesem Zeitpunkt optisch und konzeptionell jedoch bereits etwas überholt.Technik und der Busso-MotorHerzstück: Im Alfa 6 debütierte der legendäre, von Giuseppe Busso entwickelte 2,5-Liter-V6-Motor.Gemischaufbereitung: Die erste Serie (1979–1983) besaß sechs einzelne Fallstromvergaser, die für einen markanten Klang und anspruchsvolle Wartung sorgten.Facelift 1983: Die zweite Serie erhielt eine Bosch-Einspritzung, ein gründliches Facelift mit eckigen Scheinwerfern sowie eine kleinere 2,0-Liter-V6-Variante für den italienischen Heimatmarkt (zur Umgehung hoher Hubraumsteuern) und einen 2,5-Liter-Turbodiesel von VM Motori.Marktposition und ErbeWettbewerber: Der Wagen trat gegen etablierte Konkurrenten wie die Mercedes-Benz W123/S-Klasse, den BMW 5er (E12/E28) oder den Jaguar XJ6 an.Handelsverlauf: Hoher Preis, anfällige Elektrik und starker deutscher Wettbewerb führten zu nur 12.070 verkauften Einheiten.Ende: Der kommerzielle Misserfolg trug zu Alfa Romeos finanzieller Schieflage bei, die schließlich zur Übernahme durch Fiat Ende 1986 führte. Heute gilt der Alfa 6 als seltener und gesuchter Klassiker.

  nr.080 Alfa Romeo 75 3.0 V6 QvDer Alfa Romeo 75 3.0 V6 gilt unter Enthusiasten als der letzte „echte“ Alfa. Er markier...
30/08/2026

nr.080 Alfa Romeo 75 3.0 V6 Qv

Der Alfa Romeo 75 3.0 V6 gilt unter Enthusiasten als der letzte „echte“ Alfa. Er markiert das emotionale Finale einer Ära, bevor Fiat die Marke komplett übernahm und auf Frontantrieb umstellte. Vorgestellt im Jahr 1985 zum 75-jährigen Firmenjubiläum, vereinte die Limousine radikale Keilform mit puristischer Rennsporttechnik. Seine Geschichte ist eng mit dem legendären Transaxle-Layout und dem unverkennbaren Sound des „Busso“-V6-Motors verknüpft.Der Alfa 75 3.0 V6 QV / Quadrifoglio Verde (1990–1992): Das finale Update brachte eine moderne Bosch Motronic-Einspritzung und steigerte die Leistung auf 192 PS. Dieses Modell gilt als die ausgereifteste Version der gesamten Baureihe.Das Ende einer ÄraIm Jahr 1992 endete die Produktion des Alfa 75. Sein Nachfolger, der Alfa 155, basierte bereits auf einer Fiat-Plattform mit Frontantrieb. Damit schloss sich das Kapitel der eigenständigen, heckangetriebenen Mittelklasse-Alfas für mehr als zwei Jahrzehnte, bis im Jahr 2016 die neue Giulia diese Philosophie wiederbelebte.

  nr.081 Alfa Romeo 33 Sportwagon Der Alfa Romeo 33 Sportwagon kam 1984 auf den Markt – ein Jahr nach der Alfa Romeo 33 ...
30/08/2026

nr.081 Alfa Romeo 33 Sportwagon
Der Alfa Romeo 33 Sportwagon kam 1984 auf den Markt – ein Jahr nach der Alfa Romeo 33 Limousine – und wurde von Pininfarina gezeichnet sowie gebaut.Anfänge als GiardinettaMarkteinführung: Der Kombi hieß anfangs noch klassisch „Giardinetta“.Design: Pininfarina gab dem Kombi eine klare, geometrische Linie.Technik: Er nutzte die Boxer-Motoren und die Basis des erfolgreichen Kompaktwagens, der als Nachfolger des Alfasud den Ruf der Marke retten sollte.Wandel zum Lifestyle-KombiUmbenennung: Später änderte Alfa Romeo den Namen offiziell in „Sport Wagon“ (oder Sportwagon).Besonderheiten: Es gab auch Versionen mit permanentem oder zuschaltbarem Allradantrieb (4x4), was den Kombi zu einem frühen Vorläufer moderner Allrad-Lifestyle-Kombis machte.Produktion: Über 120.000 Einheiten des praktischen Italieners wurden gebaut, bevor die Baureihe 1994 von a-z endete.

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