Photo Affairs

Photo Affairs Inhaber und Fotograf: Jürgen Bögelspacher
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Professionellle Fotografie vom Paßbild bis zur Reportage. Layouts für Flyer, Plakate, Werbung usw... Bildarchiv mit Aufnahmen aus über 50 Ländern. Spezialgebiete: Reise und Verkehr, Tourismus. Sport, Landschaften, Menschen und Städte. Weltweite Veröffentlichungen in verschiedensten Medien. Eigenes Studio. Fotokurse und Praxisseminare Outdoor- und Reisausrüstungen für Fotoreisen

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21/04/2020

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07/04/2020

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25/12/2019

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Sturm am Malecón in Havanna Cuba
27/11/2019

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thyssenkrupp TOWERRUN 2019
15/09/2019

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Singapore
07/08/2019

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Isla Fogo - Sao Filipe
21/06/2019

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1. Truckertreffen Fluorn 2019
12/05/2019

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hitchhike to inside
14/04/2019

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Boa Vista
20/03/2019

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Narrentreffen Empfingen
04/03/2019

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Cidade de Sao Filipe,  Fogo,  Cabo Verde
22/02/2019

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Ringtreffen Aixheim 2019
17/02/2019

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150 Jahre Lenzkircher Fasnacht 03.02.2019
10/02/2019

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Narrentreffen Empfingen

Coradia iLint 30.01.2019Offenburg - Freudenstadt
08/02/2019

Coradia iLint 30.01.2019
Offenburg - Freudenstadt

Weltpremiere: Mit dem Brennstoffzellen-Zug durch den Schwarzwald

Text: Moni Marcel

"Bahnbrechende Technologie" für die Schiene





Blitzblank und himmelblau steht er da, im zugigen Offenburger Bahnhof, der Coradia iLint, und während hinter ihm ein rostiger, Graffitti-verzierter Güterzug vorbeirattert, sprintet mein Fotograf Jürgen Bögelspacher los, um die besten Bilder zu machen. Bevor die anderen Fotografen eintreffen, hat er ihn schon ins beste Licht gerückt, diesen Zug mit "bahnbrechender Technologie", wie es der Leuchtanzeige zu entnehmen ist. Ja, bahnbrechend ist das schon irgendwie, denn der Coradia iLint fährt mit Wasserstoff. Ihn gibt es nur zweimal auf der Welt, der eine macht heute Dienst im Norden, der andere im Schwarzwald Werbung.



Denn wir erleben heute eine Weltpremiere: Der blaue Zug, der eigentlich nicht viel anders aussieht als die gewohnten Regionalzüge mit seinen zwei Waggons und dem kleinen Führerstand, ist zwar schon seit September im Linienverkehr zwischen Ems und Weser unterwegs, aber heute geht es erstmals in die Berge. Im Flachland ist er schon erprobt, doch wie schlägt er sich wohl auf den kurvigen Bergstrecken? Im tiefen Schnee? Man merkt den Verantwortlichen von Alstom, dem französischen Zughersteller, schon eine leichte Anspannung an.

Doch jetzt rangiert er erstmal, wartet noch, bis der Regioexpress nach Straßburg Platz gemacht hat an Gleis vier, wo sich akkreditierte Journalisten, Alstom-Leute, Vertreter der Südwestdeutschen Landesverkehrs-AG und der Politik zusammendrängen - der Wind ist nämlich wirklich eisig heute. Und dann rollt er herein, leise, fast fließend, und frisch beladen mit Häppchen und Getränken. Die Trittbretter fahren herunter, die Türen öffnen sich, und man ist froh, im warmen Inneren zu sein. Auf den blauen Sitzen stehen ebenso blaue Trinkflaschen mit dem Schriftzug des Coradia, und daneben ein Pappmodell, das man sich zusammenfalten kann.



"Wir wollen zeigen, dass das ein ganz normaler Zug ist, kein Paradiesvogel", sagt Alstom-Pressesprecherin Tanja Kampa, und ihr Chef, Dr. Jörg Nikutta, Geschäftsführer von Alstom Deutschland, betont, man sei stolz, zeigen zu können, dass der Brennstoffzellenzug nicht nur im Flachland so gut ist wie ein dieselbetriebener Kollege, sondern eben auch oben im Gebirge. Den Zuschlag vom Eisenbahnbundesamt für die neue Zugtechnik gab`s im September, "das war ein Ritterschlag für uns!", und seitdem transportiert er die Fahrgäste zwischen Bremen, Oldenburg, Osnabrück und Wilhelmshaven. Mit einer Reichweite von 1000 Kilometern leistet er hier so viel wie ein Diesel-Kollege, aber eben emissionsfrei. "Was herauskommt, ist Wasserdampf", erläutert Nikutta.



Ob er demnächst auch die Dieselzüge im Ortenau-Netz ersetzen wird? Das entscheidet sich bald, denn die Ausschreibung steht kurz vor dem Abschluss. Ende März, Anfang April werde sich zeigen, welche Technik die Nase vorn habe, sagt Prof. Dr. Uwe Lahl, Ministerialdirektor vom Verkehrsministerium. Eins ist klar: Dieselzüge werden es nicht sein, und auch keine mit Oberleitungen, denn sowas gibt es hier oben im Schwarzwald nicht und wird es auch nicht geben. Aber weil die Ausschreibung eben noch läuft, wollen die Alstom-Leute keine technischen Details ihres neuen Zuges verraten, nur so viel: Auf dem Dach sind die Brennstoffzellen, in denen Wasserstoff mit Sauerstoff zu der elektrischen Energie wird, mit der der Zug erstaunlich flink Richtung Freudenstadt hinaufkurvt, bis zu 140 Stundenkilometer hat er drauf und macht auch damit Dieselzügen echte Konkurrenz.



Der Führerstand hat eine Glastür, und wenn ich mich auf die Zehenspitzen stelle, kann ich dem Zugführer über die Schulter schauen. Er hat einen Lotsen an der Seite, ein Kollege aus der Gegend, der die Strecke in- und auswendig kennt. Für den Mann auf dem Fahrersitz ist die Strecke Neuland, da hilft der Lotse und erläutert ihm die Besonderheiten hier oben. Mittlerweile sind wir kurz vor Hausach, und der eigens bestellte Schnee wird immer höher. Nur die Sonne lässt sich nicht blicken, aber beim Halt im Bahnhof Hausach sind es nicht nur die mitgereisten Fotografen, die den blauen Zug im Schnee ablichten wollen: Hier wie auch an der Strecke sind Zug-Fans, die von der Sonderfahrt erfahren haben und den Neuling vor die Linse kriegen wollen. Die benähmen sich anständig, freut sich der norddeutsche Zugführer, da habe er schon anderes erlebt.



Dann geht es weiter und höher, die netten Damen vom Catering-Service balancieren Tabletts mit Weingläsern, was gar nicht so einfach ist auf der kurvigen Strecke, und servieren Häppchen. Nett ist auch der Lotse, der mir die Tür aufmacht - jetzt brauche ich nicht mehr auf die Zehenspitzen stehen und kann den Blick auf die verschneiten Gleise vor uns genießen, die leise Spannung, wenn es in die Tunnels geht und sehe schließlich Alpirsbach aus einer ganz ungewohnten Perspektive. Und schließlich, kurz vor Freudenstadt, verkündet der Lotse, dass man jetzt auf fünfhundert Meter Höhe angelangt ist: Der blaue Neuling aus dem Flachland hat seine Bergtaufe bestanden.



Drinnen laufen Interviews, die Kollegen interessieren sich vor allem für technische Details, die die Alstom-Leute nur bedingt herausgeben, die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Uwe Lahl betont seine leise Skepsis gegenüber der neuen Technik - man werde die alten Dieselzüge auf jeden Fall als Reserve in den Depots lassen, egal, ob nun Wasserstoff oder Batterien die nächste Zuggeneration auf dem Ortenau-Netz antreiben. Und Jörg Nikutta wirbt fleißig für die neue Technik: Eine Wasserstofftankstelle zwischen Gleisen und Straße könnte Züge und gemeindeeigene Fahrzeuge, beispielsweise die Müllabfuhr, betanken, schließlich funktioniert die Brennstoffzelle ja schon länger auch auf der Straße. Dann die Einfahrt in den Freudenstädter Bahnhof, es gibt Applaus, und dann geht es in Bussen zurück nach Offenburg. In dieselbetriebenen Bussen. Der Coradia darf in Freudenstadt Pause machen, bis es weitergeht nach Leipzig und von dort in den Thüringer Wald. Seine Berg- und Schneetauglichkeit hat er heute bewiesen. Nun darf man gespannt sein, ob er auch zukünftig hier oben herumkurven darf, leise und lediglich Wasserdampf hinter sich lassend.

Text: Moni Marcel

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