Das Fräulein Moser

Das Fräulein Moser Österreichische Küche und Lebensart -
Das Fräulein Moser -

Meine kleine feine filigrane Sammlung vermutlich antiker und vintage Mokkalöffelchen.Vor der Erfindung des Espresso wurd...
25/05/2026

Meine kleine feine filigrane Sammlung vermutlich antiker und vintage Mokkalöffelchen.

Vor der Erfindung des Espresso wurde in Wiener Kaffeehäusern (der ja aus der Türkei nach Österreich kam) starker, ungefilterter Mokka in kleinen Tassen serviert. Mit dem Löffelchen wurde der Kaffeesatz am Boden verrührt oder zur Seite gedrückt.

So macht man es bis heute traditionell beim Türkischen Kaffee, um den Zucker im heißen Sud zu lösen und zu verrühren.

In gutbürgerliche Haushalten verwendete man diese filigranen Löffelchen auch für Sorbets und Gelees.

Der Wiener Eiskaffee soll erstmals 1790 aufgetaucht sein - bestehend aus Mokka, Vanilleeis und Schlagobers. Und tatsächl...
23/05/2026

Der Wiener Eiskaffee soll erstmals 1790 aufgetaucht sein - bestehend aus Mokka, Vanilleeis und Schlagobers. Und tatsächlich soll es Ende des 18. Jahrhunderts in Kaffeehäusern und Eisdielen Vanilleeis gegeben haben. Es war aber ein Luxusgut, wurde in speziellen Eiskübeln unter ständigem Rühren zur Eismasse.

Das Café Milani am Kohlmarkt in Wien soll 1790 angeboten haben. Wie auch immer. Es ist heute noch eine kühlende, cremigen Erfrischung, wenn mal plötzlich im Mai Hochsommer sein sollte. Man kann ja nie wissen.

Hoch oben in den Bergen blühe ich wie ein kleiner weißer SternWind und Kälte mag ich gernKlein, selten und weich bin ich...
17/05/2026

Hoch oben in den Bergen
blühe ich wie ein kleiner weißer Stern
Wind und Kälte mag ich gern
Klein, selten und weich bin ich zugleich.
Wer bin ich?

1912 Familienfoto Andrasch, Graz Familienfoto mit drei Müttern - drei GenerationenMeine Großmutter, stehend an der Seite...
10/05/2026

1912 Familienfoto Andrasch, Graz
Familienfoto mit drei Müttern - drei Generationen

Meine Großmutter, stehend an der Seite meiner Ururgroßmutter, der heißgeliebten 'Omama'. Meine Mutter hat mir oft erzählt wie gerne ihre Mutter ihre Oma hatte. Ich finde sie hat ein liebenswürdiges Gesicht. Links meine Urgroßmutter mit der Schwester meiner Großmutter auf dem Arm. Dahinter ihr Mann, mein Urgroßvater. Den kennt ihr ja schon. Tja, und daneben nicht sein Vater, der hatte sich nämlich nach Amerika abgesetzt, sondern die der k.u.k. Leutnant Franz Zenkerhofer - der in wilder Ehe mit meiner Ururgroßmutter lebte. Er war Trauzeuge meiner Urgroßeltern. Das letzte Details habe ich während der Stammbuch Recherche erfahren. Er hat auf Fotos so ein verschmitztes Lächeln.

Zeiten, in denen noch kein Muttertag gefeiert wurde. Der wurde erst 1914 in Amerika eingeführt. Wie in Deutschland, so war auch für Österreich die Amerikanerin Anna Javis Vorbild. Aber schon knapp den 20ern ärgerte sich Javis über die Kommerzialisierung des Muttertags. Sie klagte sogar gegen den von ihr initiierten Feiertag. Die Klage wurde abgewiesen.

In ihrem Nachruf in der New York Times stand, dass Jarvis sogar verbitterte, weil zu viele Leute ihren Müttern Grußkarten schickten. Sie hielt diese „für eine schlechte Entschuldigung für den Brief, den du zu faul bist zu schreiben“.

Ist was dran. 😁

Heute ist's wirklich grauslich - für Anfang Mai. Regen bei 11 Grad. Der Apostel Petrus ruft also nach Fritattensuppe. Vo...
06/05/2026

Heute ist's wirklich grauslich - für Anfang Mai. Regen bei 11 Grad. Der Apostel Petrus ruft also nach Fritattensuppe. Von mir aus auch mit Zeus und Thor zusammen. Mit guten Freunden speist es sich eh besser. Auch wenn's Götter sind.

Ende Januar hatte ich in einem Reel gezeigt wie man Fritatten macht. Ihr müsst nur bis Januar runterscollen.

Fritatten sind fein geschnittene Palatschinken, die nichts mit Schinken zu tun haben, wie oft angenommen. Palatschinken sind das österreichische Pendant zu Crêpes und werden süß oder auch herzhaft befüllt und auch als Suppeneinlage (schlimmes Wort! Wer erfindet so ein Wort?) verwendet.

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Am Strauch wachsen kleine rote PerlenVögel lieben sieSie sind süß und sauer zugleichWer bin ich?
29/04/2026

Am Strauch wachsen kleine rote Perlen
Vögel lieben sie
Sie sind süß und sauer zugleich
Wer bin ich?

Am Strauch wachsen kleine rote PerlenVögel lieben sieSie sind süß und sauer zugleichWer bin ich?Auflösung heute Abend in...
29/04/2026

Am Strauch wachsen kleine rote Perlen
Vögel lieben sie
Sie sind süß und sauer zugleich
Wer bin ich?

Auflösung heute Abend in der "Story".♡

Traumfänger aus Spitze. Mich erinnern diese vintage Deckchen in ihrer Vielfalt und Besonderheit an Traumfänger. Zart und...
28/04/2026

Traumfänger aus Spitze. Mich erinnern diese vintage Deckchen in ihrer Vielfalt und Besonderheit an Traumfänger. Zart und rein wie blütenweiße Träume und doch voller Löcher und Irrwege, Strudel und Abzweigungen wie nur Träume sein können.

Aber für was hat man diese unzähligen Deckchen wirklich gestickt und stundenlang gehäkelt? Für was gebraucht? (Achtung: rhetorische Frage).

Die einzige logische Erklärung: Es waren nie und nimmer Deckchen, sondern in unschuldigem Weiß angefertigte Traumfänger. Inkognito.

French Toast, Pain perdu, Pofesen, Arme Ritter oder Poor Knights? Eigentlich wurscht wie's heißt. Das Prinzip ist immer ...
26/04/2026

French Toast, Pain perdu, Pofesen, Arme Ritter oder Poor Knights? Eigentlich wurscht wie's heißt. Das Prinzip ist immer dasselbe: Altbackenes Brot in Milch-Eier-Mischung und Zucker wenden und in Butter ausbacken. Hier gibts Birnenröster, Mandelblättchen und Staubzucker dazu. Einfach köstlich.

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Mein Urgroßvater Julius Andrasch mit meiner Oma, Maria Theresia Elisabeth, Graz 1909Vor zwei Wochen habe ich begonnen ei...
25/04/2026

Mein Urgroßvater Julius Andrasch mit meiner Oma, Maria Theresia Elisabeth, Graz 1909

Vor zwei Wochen habe ich begonnen einen Stammbaum zu erstellen, nachdem ich weitere Fotos und Briefe in der Hinterlassenschaft meiner Tante entdeckt habe. Eine sehr spannende Angelegenheit mehr über Ururgroßeltern und Urgroßeltern zu erfahren. Selbst die kleinen Details wie der vollständige Taufname, die Adressen und Berufe (wie Viktualienhändler, Kaufmannstochter oder k.&k. Bergarbeiter) sind in Tauf- und Traubüchern bis Mitte des frühen 19.Jahrhundert notiert und natürlich noch viel weiter zurück. Aber ich verweile mal bis in die Zeit meiner Ururgroßeltern, das reicht erst mal.

Habt ihr auch schon mal versucht euren Familien-Stammbuch zu erstellen? Wenn ja, wie war die Erfahrung, was hat es mit euch gemacht?

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