Esther Schippert, Coaching/Beratung zum Messie-Syndrom und Resilienz-Coach

Esther Schippert, Coaching/Beratung zum Messie-Syndrom und Resilienz-Coach Coaching/ Beratung zum Messie-Syndrom, Aufräum- Coach und Dipl. Stress- und Resilienz-Coach in Zürich Ich nenne das nicht mehr „Messie-Coaching“. Für sich selbst.


Aufräum-Coach und Beratung zum Thema Messie-Syndrom

🌀 Aufräumen ist mehr als Ordnung – es ist Selbstfürsorge. Seit vielen Jahren begleite ich Menschen, die mit Unordnung kämpfen, nicht aus Faulheit, sondern weil dahinter oft emotionale Belastung, Scham oder Lebensthemen stecken. Ich arbeite ohne Druck, ohne Vorher-Nachher-Bilder und ohne starre Regeln. Stattdessen mit Respekt, Achtsamkeit und

viel Menschlichkeit. Denn für mich stehen nicht Etiketten im Vordergrund, sondern die individuelle Geschichte, die hinter der Unordnung steckt und der Wunsch nach Veränderung im eigenen Tempo. Ich glaube: Veränderung beginnt nicht mit dem Ausmisten, sondern mit Mitgefühl. Und für das, was war.

👉 Wenn du jemanden kennst, für den dieser Ansatz hilfreich sein könnte, freue ich mich über eine Weiterempfehlung oder Vernetzung.

18/06/2026
Kinder brauchen keine perfekte Wohnung.Heute ist Kindersicherheitstag.Wenn über Kindersicherheit gesprochen wird, denken...
10/06/2026

Kinder brauchen keine perfekte Wohnung.

Heute ist Kindersicherheitstag.

Wenn über Kindersicherheit gesprochen wird, denken viele an Steckdosenschutz, Treppengitter oder Fahrradhelme.

Weniger sichtbar sind Familien, in denen Überforderung, psychische Belastungen oder ein Messie-Syndrom den Alltag prägen.

Dabei geht es nicht um Schuld und auch nicht um Perfektion.

Kinder brauchen keine perfekte Wohnung. Sie brauchen ein Umfeld, in dem Sicherheit, Fürsorge und Unterstützung möglich sind.

Gerade Menschen mit Messie-Syndrom leiden oft jahrelang still. Aus Scham wird Hilfe vermieden. Aus Angst vor Verurteilung werden Probleme verborgen.

Das macht die Situation für alle Beteiligten schwieriger.
Kindersicherheit beginnt deshalb nicht erst bei Ordnung.
Sie beginnt dort, wo Betroffene Unterstützung annehmen können, ohne beschämt zu werden.

In meinem Blogartikel über Kinder von Eltern mit Messie-Syndrom beschreibe ich, welche Herausforderungen betroffene Kinder erleben können und weshalb Verständnis und frühe Unterstützung so wichtig sind:�https://ordnungs-training.ch/kinder-von-eltern-mit-messie-syndrom/



Symbolbild (KI-generiert)

Kinder von Eltern mit Messie-Syndrom tragen oft viel mehr Verantwortung, als von aussen sichtbar ist.Viele wachsen mit A...
27/05/2026

Kinder von Eltern mit Messie-Syndrom tragen oft viel mehr Verantwortung, als von aussen sichtbar ist.

Viele wachsen mit Angst, Scham und ständiger Anspannung auf.
Sie schützen ihre Eltern, verstecken die Situation und funktionieren nach aussen scheinbar ganz normal.

In meinem neuen Blogartikel geht es um die oft unsichtbare Belastung dieser Jugendlichen und warum viele bis ins Erwachsenenalter darunter leiden.

Kinder von Eltern mit Messie-Syndrom tragen oft früh Verantwortung, Scham und Angst. Sie sind emotional überfordert und leiden still.

Das Gefühl von Belanglosigkeit entsteht oft, wenn zwischen dem eigenen inneren Erleben und der sichtbaren Wirkung im All...
21/05/2026

Das Gefühl von Belanglosigkeit entsteht oft, wenn zwischen dem eigenen inneren Erleben und der sichtbaren Wirkung im Alltag eine Lücke entsteht. Man funktioniert, erledigt Dinge, aber spürt keine echte Bedeutung dabei. Das ist menschlich und häufig kein Zeichen dafür, dass man tatsächlich „unwichtig“ ist.

Ein paar Wege, die vielen helfen, daraus herauszukommen:

• Bedeutung nicht mit Größe verwechseln.

Menschen suchen oft nach „großen“ Zeichen von Wichtigkeit: Erfolg, Anerkennung, Reichweite. Aber Sinn entsteht meistens viel kleiner: jemandem zuhören, etwas lernen, Verantwortung übernehmen, etwas erschaffen, zuverlässig sein.

• Wirkung sichtbar machen.

Das Gehirn blendet den eigenen Einfluss schnell aus.
Schreib für ein paar Tage auf:
• Wem habe ich geholfen?
• Was habe ich heute verbessert?
• Was wäre ohne mich liegen geblieben?
Das klingt banal, verändert aber oft die Wahrnehmung.

• Etwas tun, das Spuren hinterlässt.

Belanglosigkeit fühlt sich stärker an, wenn alles konsumierend statt gestaltend wird.

Dinge mit „Eigenanteil“ helfen:
• schreiben
• Musik machen
• bauen
• kochen
• Sport mit Fortschritt
• freiwilliges Engagement
• jemandem etwas beibringen


• Tiefe statt Vergleich.

Viele Gefühle von Bedeutungslosigkeit entstehen im Vergleich mit anderen. Besonders online sieht man dauernd Menschen mit sichtbarer Wirkung. Das erzeugt den Eindruck, das eigene Leben sei zu klein. Bedeutung entsteht aber selten durch Öffentlichkeit, sondern durch Verbundenheit.

• Sich gebraucht fühlen ist zentral.

Menschen vertragen Schmerz oft besser als Nutzlosigkeit. Aufgaben, bei denen andere wirklich auf dich zählen, verändern viel. Das kann Familie sein, Arbeit, Freundschaften, Ehrenamt oder ein gemeinsames Projekt.

• Nicht jede Leere ist philosophisch.

Manchmal steckt hinter „Ich bin belanglos“ auch Erschöpfung, Isolation, Depression oder fehlende Selbstwirksamkeit. Wenn das Gefühl dauerhaft schwer wird oder alles grau erscheint, lohnt es sich echte Unterstützung zu holen. Nicht weil das Gefühl „falsch“ ist, sondern weil man nicht allein darin stecken bleiben muss.

Und vielleicht der wichtigste Punkt:
Das Gefühl der Belanglosigkeit verschwindet selten durch Nachdenken allein. Es verändert sich meistens durch Beziehung, Handlung und Erfahrung. Bedeutung wird eher gelebt als gefunden.

Du beginnst Aufgaben, bleibst dran.Und trotzdem bringst du sie nicht zu Ende.Kennst du das?Die Wäsche ist gewaschen, get...
27/04/2026

Du beginnst Aufgaben, bleibst dran.

Und trotzdem bringst du sie nicht zu Ende.

Kennst du das?

Die Wäsche ist gewaschen, getrocknet, zusammengelegt.

Und genau dann bleibt alles liegen.

Von aussen wirkt es wie ein kleiner letzter Schritt.

Aber in Wirklichkeit ist es oft genau der Moment, in dem der Zugriff wegbricht.

In meiner Arbeit sehe ich immer wieder:

Es fehlt nicht an Disziplin und auch nicht am Wissen.

Der entscheidende Punkt liegt woanders.

Mehr dazu in meinem Blogbeitrag:

Du beginnst Aufgaben, kannst sie aber nicht abschliessen? Erfahre, warum der letzte Schritt oft blockiert.

Gestern Abend in einer Bar.Ein Gespräch, das ich so oder ähnlich immer wieder führe.„Messie-Syndrom ist doch eine Krankh...
19/04/2026

Gestern Abend in einer Bar.
Ein Gespräch, das ich so oder ähnlich immer wieder führe.

„Messie-Syndrom ist doch eine Krankheit, oder?“

Genau hier beginnt ein Missverständnis, das viele Menschen unnötig belastet.

In meiner Arbeit sehe ich täglich:
Unordnung ist selten das eigentliche Problem.
Sie ist oft ein Symptom.
Und die Ursachen sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst.

In meinem neuen Blogartikel räume ich mit einem der grössten Vorurteile auf und zeige, warum das klassische Bild vom Messie-Syndrom für viele Betroffene schlicht nicht passt.

https://ordnungs-training.ch/messie-syndrom-warum-das-bild-in-unseren-koepfen-oft-nicht-stimmt/

Messie-Syndrom ist kein einheitliches Krankheitsbild. Erfahre, warum Unordnung ein Symptom ist und welche Ursachen wirklich dahinterstecken.

19/04/2026

Grossartig!

Warum Hilfe im Messie-Spektrum oft alles beim Alten lässtHilfe fühlt sich zuerst richtig an.Jemand packt mit an, schafft...
15/04/2026

Warum Hilfe im Messie-Spektrum oft alles beim Alten lässt

Hilfe fühlt sich zuerst richtig an.
Jemand packt mit an, schafft Ordnung und nimmt Druck raus.
Kurz entsteht Erleichterung und trotzdem kommt vieles zurück.
Der Grund liegt selten im fehlenden Willen.

Wenn Hilfe Verantwortung verschiebt oder unangenehme Schritte ersetzt, entsteht zwar Entlastung. Aber gleichzeitig bleibt der eigene innere Prozess aus und die Ordnung wirkt fremd.

Alte Muster kehren zurück, weil sie eine Funktion erfüllen, die nie wirklich angeschaut wurde.
Ohne diesen Prozess fehlt die Verbindung zur Veränderung.

Ein typisches Beispiel zeigt sich in Familien:
Eltern helfen ihrem erwachsenen Kind, räumen regelmässig auf, entlasten und versuchen zu stabilisieren. Nach aussen bewegt sich etwas aber innerlich bleibt alles gleich.

Das Kind muss sich nicht wirklich auseinandersetzen, weil die Eltern übernehmen.
Und genau dadurch entsteht ein System, das sich selbst erhält.
Nicht aus Absicht, sondern weil Hilfe an der falschen Stelle ansetzt.

Wirksame Unterstützung bedeutet nicht, mehr zu tun, sondern anders zu begleiten.
Dort, wo eigene Entscheidungen wieder möglich werden, beginnt Veränderung, die trägt.

Mehr zum Thema in meinem Blog.
https://ordnungs-training.ch/blog/

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