22/01/2020
Hi Friends,
Ich will Euch heute einen guten Freund vorstellen (vgl. Foto unten). Er heisst Ulrich Henseleit, ist pensionierter Psychologe und seit 10 Jahren im Un-Ruhestand.
Er kümmert sich seit über 5 Jahren um eine vaterlose, 5-köpfige eritreische Familie von anerkannten Flüchtlingen in der Ostschweiz und steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite, wenn’s brennt (z.B. Nachhilfe in Deutsch und Englisch/Französisch etc.); und es brennt oft…
Kürzliche erzählte er mir, er hätte sich anfangs einen coolen ehrenamtlichen Job vorgestellt – inzwischen sei aber aus dem Job eine echte Berufung geworden, die ihn, wie er sagt, «immerhin ziemlich jung hält»…! Dabei ist Ulrich gar nicht der idealistische «iööh»-Helfer, sondern aus anderem Holz geschnitzt: «Fordern und Fördern» ist seine Devise und als guter Schweizer hat er alles Interesse, seine Schützlinge zeitnah in Brot und Arbeit zu bringen – damit sie nicht der Schweiz lebenslang auf der Tasche liegen. Und es scheint, dass das bei ihm ziemlich Erfolg hat…
Ich habe von seiner eritreischen Rasselbande Fotos in meinem Studio geschossen, weil sie es verdient haben, einmal «ins rechte» Licht» gerückt zu werden! Zudem kommen sie in ihrer ungekünstelten Spontaneität richtig cool rüber, finde ich: Black is really beautiful!
Ich meine, solche kleinen echten Erfolgsstories verdienen Aufmerksamkeit und Anerkennung - wozu ich mit meiner Bildergalerie ein wenig beitragen möchte: «Tue Gutes und rede davon» - in meinem Fall heisst das «Leute, hinsehen: It’s possible»!
Hervé le Cunff