16/07/2026
Wie machst du wunderschöne Urlaubsfotos von deinen Kindern?
Hier sind meine 3 besten Tipps für euch, die ihr sofort mit dem Handy umsetzen könnt:
1. Vergesst das "Cheeeese!"
Hört auf, eure Kinder für Fotos zu unterbrechen. Die magischsten Bilder entstehen aus der Bewegung heraus. Lasst sie Steine ins Wasser werfen, die Tretboote bestaunen oder einfach nur wild am Strand rennen. Fangt die echte Emotion ein, nicht das gestellte Lächeln.
2. Yoga für Eltern: Spielt mit den Perspektiven!
Fotografiert nicht immer nur aus eurer eigenen Stehhöhe! Variiert den Blickwinkel, denn das verändert die komplette Wirkung des Bildes:
Auf Augenhöhe: Geht in die Knie oder legt euch flach in den Sand. So taucht der Betrachter direkt in die kleine Welt eurer Kinder ein und das Bild wirkt sofort intim und nahbar.
Von ganz unten (Froschperspektive): Fotografiert mal aus einer sehr tiefen Position nach oben. Das lässt eure Kids plötzlich groß, mutig und wie kleine Entdecker wirken – und der Himmel wird zu einer ruhigen, weiten Kulisse.
Von ganz oben (Vogelperspektive): Perfekt, um die Proportionen zu zeigen oder das Kind grafisch in seine Umgebung (wie ein großes Strandtuch oder den Sand) einzubetten.
3. Nehmt das Chaos mit ins Bild (und den Hintergrund!)
Ein Urlaubsfoto soll eine Geschichte erzählen, also schnippelt die coole Umgebung nicht einfach ab. Checkt vor dem Abdrücken kurz den Hintergrund: Gibt es Linien wie einen Steg, der den Blick genau aufs Kind lenkt? Bunte Tretboote? Knallige Farben? Nehmt sie bewusst mit ins Bild! Und bitte: Lasst das wunderschöne Sommer-Chaos zu. Das halb geschmolzene Eis, das über die Hand tropft, oder die panierten Sand-Füße – genau diese unperfekten, wilden Details machen das Foto auch in 20 Jahren noch zu eurem absoluten Lieblingsbild.
Einfach mal die Kulisse wirken lassen und die Kinder machen lassen.
Was ist euer größter "Struggle", wenn ihr versucht, im Urlaub schöne Familienfotos zu machen? Erzählt es mir in den Kommentaren!